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Ex-Brigadekommandeur Napier gestorben
Im Juni 1928 wurde er in eine Soldatenfamilie geboren. Bereits sein Großvater diente als Offizier der Britischen Streitkräfte, welcher bei der Schlacht in Gallipoli fiel. Jetzt ist auch Lennox Napier, früherer Brigadekommandeur in Berlin, gestorben.
Lennox Alexander Hawkins Napier absolvierte die Akademie in Sandhurst und trat, wie seine Vorfahren auch, 1946 dem Royal Regiment of Wales bei. Seinen ersten großen Kampfeinsatz erlebte er in British Malaya, bei dem er für seine Verdienste das Military Cross erhielt. 1967 wurde er Kommandierender Offizier des 1. Bataillons bei den South Wales Borderers und zwei Jahre später, ebenfalls als CO, beim 1. Bataillon des Royal Regiment of Wales.
Als Nachfolger von Peter Downard übernahm er im Juni 1974 als frisch beförderter Brigadier den Posten des Kommandeurs der Berlin Brigade. Dieses wichtige Amt, das ihn an die Seite des damaligen Stadtkommandanten David Scott-Barrett führte, übte er turnusgemäß zwei Jahre aus, ehe er von Charles Grey abgelöst wurde.
Nach seiner Berliner Zeit war er als Brigadeführer in Wales eingesetzt und wurde 1980 zum Generalmajor befördert. 1983 trat Napier schließlich in den Ruhestand.
Der pensionierte General war seit 1959 mit seiner Frau Jennifer verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Sohn Philip dient als Brigadier ebenfalls bei den Streitkräften. Napier, der inzwischen hoch dekoriert und mit mehreren Ordensstufen ausgezeichnet war, übernahm als Ruheständler zudem den Ehrenposten des Vice Lord-Lieutenant der walisischen Grafschaft Gwent.
Ende Juli ist der frühere Berliner Brigadekommandeur in Mommouth, einer Kreisstadt in Süd-Ost-Wales, im Alter von 92 Jahren gestorben. Wegen der noch immer in Großbritannien verstärkt anhaltenden Pandemie, wird eine für Lennox Napier geplante Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt abgehalten.





