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Quarantäne: Robert Corbett mahnt und dankt
Das COVID-19-Virus hält die gesamte Welt in Atem, überall sind inzwischen Menschen von der Pandemie betroffen.
Vor allem ältere Personen und jene, die durch Vorerkrankungen besonders anfällig sind, gehören zu den Risikogruppen, die es besonders zu schützen gilt. In der Bekämpfung der mitunter tödlichen Virenwelle wirken die einzelnen Nationen oft sehr unterschiedlich. Großbritanniens möglicher Weg, eine vorsätzliche Infizierung als Schutz vor weiteren Ansteckungen durchzuführen, wird von Fachleuten heftig kritisiert.
Unmittelbar betroffen ist auch der frühere britische Stadtkommandant Sir Robert Corbett (79), der sich aufgrund behördlicher Vorgaben, bereits seit zwei Wochen mit seiner Frau in Südengland in strenger häuslicher Isolation befindet. Der Zwei-Sterne-General, der seit 2018 gegen eine schwere Krankheit ankämpft, musste inzwischen auch dringende Behandlungen unterbrechen, um nicht infiziert zu werden.
Auch eine für Mai geplante Feier, zu der auch Projektleiter Carsten Schanz eingeladen war, wurde nun auf unbestimmte Zeit verschoben.
Die Gesamtsituation beurteilt Corbett aber „soldatisch gefasst“ und erklärte via E-Mail: „Wir werden das verdammte Ding schlagen, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Es ist eine sehr große Herausforderung. Die aktuelle Lage erinnert uns dramatisch an die gegenseitige Abhängigkeit der Menschen und weckt mahnend ein klares Verständnis und eine Akzeptanz, unsere lächerlich egoistischen und überkonsumierenden, gierigen, destruktiven Lebensweisen zu stoppen. Erst dann wird sich die dunkle Wolke schließlich als Silberstreifen auflösen.“
Robert Corbett, der das Projekt GSU HISTORY als Zeitzeuge unterstützt, wird mit seiner Frau gegenwärtig durch jüngere Nachbarn versorgt – ein Umstand, den der pensionierte Generalmajor dankbar als „gesegnet und glücklich“ bezeichnet.
Zudem ließ der frühere Stadtkommandant alle Freunde in Berlin und Deutschland herzlich grüßen. „Euch allen viel Mut, Glück und Gesundheit. Passt auf Euch auf!“ , schrieb Corbett.





