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Remembrance Sunday 2019
Auf dem Gelände des britischen Militärfriedhofs an der
Heerstraße fanden heute die offiziellen Feierlichkeiten zum Remembrance Day in
Berlin statt.
Unter organisatorischer Führung Kanadas, begrüßte Botschafter Stéphane Dion zahlreiche Vertreter der früheren Siegermächte, der Bundeswehr, der Bezirksämter Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau, der Veteranenorganisationen sowie der Deutschen Kriegsgräberfürsorge.
Höhepunkt waren das Ablegen von Kränzen und Gestecken am Mahnmal für die Opfer aller Kriege seit 1914 sowie ein Gottesdienst mit anschließendem Empfang in der anglikanischen Kirche.
Ein Wiedersehen gab es während der Veranstaltung auch mit dem Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, den Brigadegenerälen Robert Rider (britischer Verteidigungsattaché) und Dr. Nicolas Richoux (französischer Verteidigungsattaché), dem britischen Luftwaffenattaché Mark Heffron sowie dem britischen Botschafter Sir Sebastian Wood, der vermutlich im kommenden Jahr Berlin verlassen wird.
Unter den Gästen befanden sich in diesem Jahr auch etwa 50 ehemalige Angehörige der Royal Military Police, die eigens nach Berlin gereist waren.
Für die Geschichte der German Security Unit hatte die heutige Veranstaltung lediglich einen bitteren Beigeschmack, da die zur Traditionspflege geründete GSU-Kameradschaft beim Ablegen der Gestecke und Kränze, erstmals seit 2013, nicht mehr zu den offiziellen Teilnehmern zählte.
Solche Kranzniederlegungen haben heute zeitgleich weltweit in den Commonwealth-Staaten stattgefunden; auch Königin Elisabeth II legte Gestecke in London ab. Weitere Informationen zum Remembrance Day finden Sie hier.
Der nächste Remembrance Sunday findet am 8. November 2020 statt und wird dann durch Indien ausgerichtet.





