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Unerreichbar: Heinz Radtke feiert 95. Geburtstag
Was für ein Leben: Auf der Durchreise in Rostock geboren, als Lehrling eingezogen, während Stauffenbergs Attentat in der Wolfsschanze eingesetzt und letztlich von Augsburg zu Fuß nach Berlin. Die Vita Heinz Radtkes könnte nicht spannender starten. Morgen wird der letzte Chief Superintendent der German Security Unit 95 Jahre alt.
Als Chef des Hundezuges und vor allem als stellvertretender Einheitsführer machte sich Radtke einen Namen. 1952 trat er dem damaligen Watchmen´s Service der GSO bei, nur knapp zwei Jahre später war er Hundeführer und kurz danach als Nachfolger von Gerhard Jabs, Chef der Vierbeinertruppe. Diesen Posten füllte er bis zu seiner Pensionierung 1988 leidenschaftlich aus, auch nachdem er 1969 Vize-Chef der GSU wurde.
Mit ihm trat schließlich der letzte Offizier im Range eines Chief Superintendent in den Ruhestand. Dabei hätte er schon längst Major sein können, wenn er dem Ruf von Lieutenant Colonel Klaus Bartels gefolgt wäre, der ihm den Wechsel zum 6941st Guard Battalion angeboten hatte. Aber Radtke blieb und war sich des hohen Respekts der Truppe sicher. Kein anderer der Führungsriege war so anerkannt wie er.
GSU History besuchte das Geburtstagskind bereits heute und
gratulierte im Namen aller ehemaligen Angehörigen der German Security Unit. Auch Sir Robert Corbett, letzter britischer Stadtkommandant, ließ einen Brief überreichen. Weitere Grüße kamen auch von Maurice Kent, der in den 1980er Jahren als Warrant Officer die Interessen der Royal Military Police bei der GSU vertrat.
Demnächst wird das Portrait Heinz Radtkes
freigeschaltet. Den Link zum Zeitzeugen finden Sie dann hier.





