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Indienststellung der GSU vor 70 Jahren
Ein Blick zurück: Eingebettet in die neue Organisationsstruktur der German Service Organisation, die sich im Oktober 1950 aus der German Civil Labour Organisation gebildet hatte, wurden in West-Deutschland und auch im Britischen Sektor Berlins neue Wacheinheiten aufgestellt, die zunächst ausschließlich den Schutz der wichtigsten Militärliegenschaften der Briten zu gewährleisten hatten. Auch der damalige Watchmen´s Service in Berlin, aus dem 1982 die German Security Unit (GSU) hervorging, startete 1950.
Heute vor 70 Jahren, am 1. Dezember 1950, zogen die ersten Rekruten in Smuts Barracks ein und begannen ihre Ausbildung. Die Einheit wurde bereits am 1. Septemberformal aufgestellt, am 16. November übernahm schließlich der deutsche Aufbaustab seine Aufgaben. Unter den Männern der ersten Stunde waren auch Johannes Gohlund Werner Heise.
Die GSU wurde in zwei Kompanien mit insgesamt acht Zügen organisiert und war 350 Mann stark – ein Personalkörper, der in dieser Größe nie wieder erreicht wurde.
Unterstellt war die Truppe der British Garrison Admin Unit, die die GSU als Independent Unit führte, weshalb es auch keine Regimentszuweisung gab. Der britische Major Steel übernahm die Funktion des Commanding Officers, als erster deutscher Einheitsführer wurde Chief Superintendent Meiners eingesetzt.
Mitte Februar erfolgte dann die formale Übernahme der Wachaufgaben.
Vor fünf Jahren wurde noch einmal an die 1994 aufgelöste German Security Unit erinnert: Auf dem Gelände des Berliner AlliiertenMuseumswurde auf Initiative der damaligen Direktorin Gundula Bavendamm eine Ehrentafel enthüllt. Die Plaque of Honour erinnert seitdem auf historischem Boden an die einstigen Wach- und Polizeieinheiten der Deutschen Dienstorganisationen bei den Britischen und US-amerikanischen Streitkräften.





